
Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr, in dem unser gemeinsames Engagement viel für den Erhalt und die Pflege unseres Denkmals bewirken konnte.
Besonders erfreulich sind die Fortschritte bei den Sanierungsarbeiten am Hohen Haus. Durch zahlreiche Spenden, Fensterpaten und Sponsoren, durch unzählige Arbeitsstunden ehrenamtlicher Helfer*innen und durch tatkräftige Unterstützung von Fachkräften wie KleinBedachungen, Malermeister Rudolf Frömbgen, die Steinmetze Ruth und Günther Schwenker, Schreinerei Hermann, Denkmalschutzamt Neuwied Dr. Lahr und unseren Bauleiter, Künstler und Architekten Thomas Kesseler schreitet die Sanierung voran. Dafür sagen wir allen herzlichen Dank!
Zum Jahresausklang wünschen wir allen ein friedvolles, frohes Weihnachtsfest, entspannte Tage zwischen den Feiertagen und einen guten Start guten Start in das neue Jahr!
Möge 2026 ebenso von Zusammenhalt und Engagement geprägt sein wie das vergangene Jahr.
Hier noch ein paar Infos zum Stand der Sanierungsarbeiten:
Von außen deutlich sichtbar sind die Arbeiten an der Fassade. Diese Arbeiten wurden in mehr als 300 Stunden durch ehrenamtliche Helfer*innen des Heimatvereins unter der Leitung des Künstlers und Architekten Thomas Kesseler geleistet. Mehrere Tonnen loser Putz abgeschlagen und entsorgt. Die Mengen übertrafen das Geplante um das Doppelte. Dazu war der obere Putz so sandig, dass er mit Silikat gebunden wurde und zum Schutz gestrichen werden musste. Alle Maßnahmen wurden natürlich mit dem Denkmalamt in Neuwied, Herrn Dr. Reinhard Lahr, in gutem Einvernehmen abgestimmt.
Die Steinmetzin Ruth Schwenker hat die Restaurierung der Basaltrahmen fast abgeschlossen. Die Fensterdichtungen sind repariert und die Fenster werden innen lackiert. Zudem werden die Fensterläden repariert und lackiert, mit alter Standölfarbe aus Schweden. Dann können die Läden wieder aufgehängt werden und erhalten neue Feststeller, nachdem die Kloben teilweise geschweißt worden sind. So arbeiten mehrere Gewerke Hand in Hand.
Wegen der niedrigen Temperaturen müssen die Außenarbeiten in „Winterschlaf“ gehen. Die Temperaturen sind für den kälteempfindlichen alten Trasskalkmörtel und Putz zu niedrig, er darf möglichst keinen Frost bekommen, solange er trocknet. Nun wird für das Frühjahr wieder Mörtel in der Materialfarbe extra produziert, mit dem es dann voraussichtlich im März mit Unterstützung von Rudolf Frömbgen weitergehen kann.
Die ersetzten Fenster mit altem Goetheglas an der Hauptstraße können wohl Anfang März montiert werden, natürlich wieder im gleichen Dunkelrot wie die Fensterläden.
Es folgt dann im Frühjahr noch die Renovierung des kleinen Barocken Fachwerkanbaues im Innenhof. Das Gerüst von der Firma Klein darf solange stehen bleiben, denn der Auf- und Abbau ist zu aufwendig.
Innen geht es auch im Winter weiter, dort werden Fensterteile gestrichen, und auch in Sachen Elektrik und Beleuchtung wird in den Innenräumen bis zur Dachetage einiges verbessert, sodass die Exponate bei der Wiedereröffnung besser zur Geltung kommen werden.











