Musik-Kabarett vom Feinsten!

Matthias Reuter kommt am Freitag, den 30. August 2024, um 20 Uhr “ ins Hönninger Unter-Haus

Er wird das Publikum mit seinem Programm Matthias Reuter ist höchstwahrscheinlich echt begeistern!

Matthias Reuter ist höchstwahrscheinlich echt. Zumindest spricht einiges dafür. Seine Texte beinhalten Ansichten, die kein Computer je teilen würde. Er ist nicht gephotoshopt, stark kurzsichtig und seine Garantie ist auch so gut wie abgelaufen.
Das hat aber auch seine Vorteile. Denn so macht er Dinge, die digital nicht möglich sind. Z.B. Lachen. Oder Rührei. Oder sich im Kabaretttheater über die Welt wundern. Das geht ja am besten zusammen mit anderen Menschen. Am allerbesten mit solchen, die vorher Eintrittskarten gekauft haben. Kleinkunst ist eben wie Gemüse: man holt sie sich idealerweise regional und direkt beim Erzeuger. Und darum schiebt Matthias Reuter wieder das Klavier auf die Bühne und präsentiert Geschichten und Songs aus dem echten Leben fernab von Nullen und Einsen. Denn wozu immer smart sein?
Reuter macht Fehler. Versprochen! Er verspielt sich jeden Abend mindestens zwei Mal am Klavier. Dazu singt er so, dass das kaum auffällt. Und er sucht sich analoge Vorbilder. Wie z.B. die ältere Dame, die in einem Satz alles zusammengefasst hat, was man über das Internet wissen muss: „Ich spreche kein Englisch, aber ich drücke immer auf NO!“ Das ist doch mal ein pragmatischer Ansatz. Und so gibt es aktuelle Satire und Klavierkabarett mit selbst gemachten Gedanken. Unvollkommen at ist best. Denn
Reuter ahnt jetzt schon: „Was wirft die Menschheit aus dem Rennen? Computer, die sich doof stellen können.“ Aber so weit ist die Technik ja zum Glück noch lange nicht.

Matthias Reuter ist Autor und Musikkabarettist und kommt aus Oberhausen. Er spielt Klavier und Gitarre, hat Germanistik studiert und hält sich gern in der Nähe von Büchern und Instrumenten auf. Publikum ist dabei immer willkommen, denn Reuter hat bislang sieben Kabarettprogramme geschrieben und aufgeführt. Sein Rentenbescheid sagt, dass noch weitere dazu kommen werden müssen. Für seine Auftritte hat er einige Preise bekommen, z.B. den Hessischen Kabarettpreis 2018, den Dresdner Satirepreis 2019, aber auch den Jurypreis von „Tegtmeiers Erben“ im Jahr 2011. Die CDs zu seinen Programmen sind im Kölner WortArt-Verlag erschienen. Im Berliner Satyrverlag wurden zwei Kurzgeschichtenbände mit den Titeln „Mäh!“ und „Rentnerfischen im Hallenbad“ veröffentlicht. Reuter wird in absehbarer Zeit weder
Fernsehkoch noch ins Lehramt oder in die Politik wechseln. Versprochen.
Für mehr Infos: www.matthiasreuter.de

Kabarett im Unter-Haus: Konrad Beikircher begeistert Publikum

„Bevor mir uns kloppen könne mer uns jo och direkt vertrare“

Wie wunderbar würde dieser Satz in die heutige Zeit passen! Er stammt jedoch von einem Einsatzleiter der Bonner Polizei bei einer Demonstration im Jahre 1967.

Zurück zum Ausgangspunkt: Am 19. Oktober 1965 und damit genau 58 Jahre vor dem Kabarettabend im „Hönninger Unterhaus“ (Weinkeller des Hohen Hauses) kam der bekannte rheinische Kabarettist Konrad Beikircher mit zwei Koffern und einer Geige am damals noch dreigleisigen Bonner Hauptbahnhof an. Von da an beobachtete, analysierte, sezierte und erklärte er uns Rheinländer wie kein Anderer. Sein Kabarettkollege Jürgen Becker sagte einst über ihn: „Konrad Beikircher ist quasi der Erfinder des Rheinlandes“ und so gab Beikircher dem Publikum im „Hönninger Unter-Haus“, also im Keller des Hohen Hauses  zu verstehen: „Euch gäb et quasi jarnit ohne mich!“

Er berichtete aus 58 Jahren seines Lebens im „Rheinischen Universum“. Beikircher analysierte regionale Dialekte (so ist der rheinische „Imi“ in Bayern der „Zuagroaste“ und in Schwaben der „Neugschmeckte“), erklärte dass der Begriff „Pimocken“ sich vom heiligen Sankt Nepomuk, dem Schutzheiligen der Brücken, ableitetete. Die Rheinländer hatten nämlich immer schon ein Faible für Schutzheilige und schließlich hatten die Menschen aus den heutigen Ostgebieten auf ihrer Flucht zahlreiche Brücken zu überqueren.

Er berichtete, dass Rheinländer quasi „Chromosomonalkatholiken“ und im Rheinland selbst die Protestanten irgendwo doch Katholiken seien und dass Jeanne d`Arc vom Vatikan zur Schutzpatronin für den Rundfunk erklärt wurde. Warum? : Sie hatte Stimmen gehört!

Beikircher ging schließlich der Frage nach: „Gehe ich in meiner letzten Lebensphase zurück nach Südtirol oder bleibe ich im Rheinland?“ und erklärte was für ihn sonst noch das Rheinische Universum und die klare Entscheidung für das Rheinland ausmachte: Es war der rheinische Hang zur Verbrüderung und Versöhnung!:

1967, in revolutionären Studentenzeiten, war er fasziniert von den Generationendiskussionen auf dem Bonner Münsterplatz wo man über ein dreiviertel Jahr lang allabendlich diskutierte und sich gegenseitig zuhörte. Er erzählte von seiner Begegnung mit Rudi Dutschke, von Bonner Originalen wie dem „Mandel-Hein“ der vier Kinder mit vier Ärztinnen und einen fundierten Überblick über die gesamte Bundespolitik der Bonner Republik hatte. Und „Mandel-Hein“ hatte ein gesundes Selbstbewusstsein: „Ech han och mittlere Reife, sujar Mehrere“.

Als es einmal bei den Studentendemos etwas haarig wurde und gegen die jungen Studenten von damals ein ansehnliches Polizeiaufgebot aufgefahren wurde, sagte der damalige Einsatzleiter den wunderbaren Satz: Bevor mer uns kloppen können mer uns  jo och direkt vertrare!“.  Su sin se, die Rheinländer!

Das „Nachtleben“  und die Amouren der Bonner Bundespolitik von Franz-Josef Strauß bis Hans Dietrich Genscher zog die Zuschauer ebenso in seinen Bann wie die Umgestaltung des Kanzlerbungalows durch Helmut Kohl, der dort eine Einliegerwohnung für seine Privatsekretärin mit einem Nebeneingang für den Kanzler zum „Ein-Liegen“ ausstattete. Damit hatte er bei den Bonnern „verschissen“, wurde diverser Lokale verwiesen und seine Frau Hannelore wurde unterdessen von den Bonnern quasi auf Händen getragen.

Kurzum: ein klares Bekenntnis zum menschlichen Anstand und der Hang zur Versöhnung und zur Friedfertigkeit lässt für Konrad Beikircher nur den Schluss zu: „Ich bin Rheinländer geworden, es stets gerne gewesen und werde es bis zum Lebensende bleiben.“  

Kabarett im Unter-Haus: Konrad Beikircher zu Gast im Hohen Haus  Bad Hönningen

Mit der Reihe Kabarett im Unter-Haus liefert der Heimatverein Kabarett zum Anfassen – naja fast. Mit nur 45 Sitzplätzen im Gewölbekeller im Hohen Haus schafft der Heimatverein eine ganz besondere Atmosphäre – sowohl für den Künstler als auch für die Zuschauer.

Der nächste Termin der Kabarettreihe ist bereits gesetzt: Am 19. Oktober 2023 kommt Konrad Beikircher mit seinem Programm „Das rheinische Universum“ ins Hohe Haus Bad Hönningen!

Wer sind eigentlich die Aliens: die Imis oder die Einheimischen? Im rätselhaftesten aller Universen ist vieles anders: die Sprache, der Karneval, die Kirche, die Politik, die Wirtschaften, das Essen, die Krankenhäuser und so weiter.

Beikircher erzählt und weiß, wovon er spricht. Sein neues Programm ist eine kleine Bilanz aus 57 Jahren Leben im rheinischen Universum. Die Schrecken des ersten Kontakts, die Entdeckung der Ähnlichkeiten mit Italien, das Glück des Voyeurs beim Eintauchen in die fremde Welt, die Schale-für-Schale-Durchdringung der rheinischen Zwiebel, die beglückende Erfahrung rheinisch-heiteren Seins. Der Weg in dieses mein rheinisches Zuhause-Sein-Gefühl ist gepflastert mit Geschichten,

Wahrheiten, Halbwahrheiten und wunderbaren Menschen, wie sie schon die Bläck Fööß besungen haben: „Mutzebuckel, Avjebrühte, Drecksack un Filou …“. Das Programm ist damit sozusagen mein „kleines rheinisches Testament“ – und dat janz ohne Notar!

Tickets für die Veranstaltung sind ab dem 30. Juli 2023 um 9.00 Uhr auf www.heimatverein-badhoenningen.de zu erhalten.

Kabarettreihe im „Hönninger Unter-Haus“ startete mit Willibert Pauels

Zur ersten Kabarettveranstaltung im Keller des Hohen Hauses konnte Guido Job im Namen des Heimatvereins den „frommen Jeck“, Diakon Willibert Pauels begrüßen, der mit seinem Programm „Kirche, Karneval und Klapse“ die Zuschauer in seinen Bann zog. Der Künstler verzichtete auf sein sonst übliches Eintrittsgeld und animierte die Zuschauer zu einer Spende für die zahlreichen Aktivitäten des Bad Hönninger Heimatvereins. Gerade für den Erhalt des Denkmals „Hohes Haus“, in dem auch das Heimatmuseum untergebracht ist, ist der Verein immer wieder auf Spenden angewiesen.

Zu Beginn seines Programms zog der „Bergische Jung“ Willibert Pauels mit einem Lied für einen Heiden, „dat is der – Achtung Kalauer – Heide Witzka!“ In den kleinen 45 Personen fassenden Veranstaltungskeller ein.
Sofort war der Bühnenprofi in seinem Element. Er karikierte Westfalen, Sauerländer und Rheinländer und nahm den oftmals allzu übertriebenen Genderwahn mit viel Humor auf die Schippe.

„Entscheidend ist, ob Du über den Dingen stehen kannst und ob Du über dich selber lachen kannst. Nur das verschafft Dir innere Freiheit“. Getreu diesem Motto wich er auch ernsten Themen nicht aus, wie sein Programmtitel vermuten lässt. So setzte er die Volkskrankheit „Depression“, unter der mehr als fünf Millionen Deutsche leiden und die er auch aus eigenem Erleben kennt, mit viel Witz und Lebensleichtigkeit in den Mittelpunkt seines Programms.

Immer wieder zeigte sich: Humor ist die beste Möglichkeit sich innerlich zu stärken! Wer über den Dingen steht, nimmt eine Perspektive innerer Souveränität ein. Lachen befreit den Menschen von allen Ängsten und gelacht werden konnte an diesem Abend reichlich.

Die begeisterten Zuschauer waren sich einig: Der Abend mit Willibert Pauels, dem „bergische Jung“ machte Lust auf weitere Kabarettabende im „Hönninger Unter-Haus“.

Willibert Pauels kommt ins Hohe Haus

<b>Kabarett im Unterhaus – Kartenvorverkauf ab dem 16. April 2023</b>

Das Hohe Haus erwacht zum Leben! Mit der Reihe Kabarett im Unterhaus liefert der Heimatverein Bad Hönningen Kabarett zum Anfassen – naja fast. Mit einer begrenzten, aber gemütlichen, Anzahl an Sitzplätzen im Gewölbekeller im Hohen Haus schafft der Heimatverein eine ganz besondere Atmosphäre – sowohl für den Künstler als auch für die Zuschauer. Den Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe macht am 22. Juni 2023 Willibert Pauels mit seinem Programm „Kirche, Karneval & Klapse“.

Willibert Pauels, im Zweitberuf Diakon aus Wipperfürth-Hamböken, hat sich im kölschen Fastelovend mit der Figur „Ne Bergische Jung“ den Ruf erarbeitet, einer der besten Komödianten im rheinischen Karneval zu sein.

Er gilt als „genialer Verkäufer des höheren Blödsinns, als talentierter Schauspieler, der Ton, Tempo und Gestik geschickt einsetzt.“ Zeitweise schreibt Pauels als Kolumnist für den Kölner Express, regelmäßig ist er im Kölner Domradio um 11:11 Uhr mit dem „Wort zum Samstag“ zu hören.

Ein Gottesmann agiert als Narr. Professionell. Seine beiden Berufe seien eben artverwandt, erklärt Pauels, bei beiden ginge es darum, die Menschen von ihren Ängsten zu befreien: „Bis zum 15. Jahrhundert gab es in der Ostermesse das Osterlachen. Man lachte den Tod aus. Deshalb erzählten die Priester von der Kanzel einen Witz. „Geistliche“, so Pauels, „waren die ersten Büttenredner.“ Der Theologe besitzt ein sicheres Gespür für den leichten, aber niemals verletzenden Humor.

Seit über 15 Jahren steigt der Gottesmann in die Bütt – Pauels predigt. Die Botschaft lautet: „Religion bedeutet Trost. Wir müssen keine Angst haben – Lachende sind leicht wie Engel.“

Willibert Pauels verbindet ur-rheinischen Humor mit einem besonderen Blick auf das Rheinland und gibt Einblicke in die schwerste Zeit seines Lebens, denn er litt unter schweren Depressionen. Erwarten Sie einen sehr lustigen Abend mit einigen nachdenklichen Momenten zwischen „Kirche, Karneval und Klapse“. „Heitere und besinnliche Gedanken über die heilende Kraft der anderen Perspektive. Warum Kardinal Wölki kein Fahrrad von mir wollte und ich bei Wokeness Schnappatmung bekomme“ so Willibert Pauels über sein Programm.

Karten für die Veranstaltung gibt es im Vorverkauf ab dem 16. April 2023 ausschließlich auf der Website des Heimatvereins Bad Hönningen: www.heimatverein-badhoenningen.de (Veranstaltungen) oder unter www.hohes-haus.de.

Keine Karten mehr bekommen? Kein Problem: weitere Kabarettveranstaltungen im Hohen Haus sind bereits jetzt für dieses und sogar schon für nächstes Jahr in Planung!